3 Ausstellungen - 3 Termine
Atelier Mansour und Atelier F. Balay 1.Ausstellung im Al-Rafedain Galerie - Irakischer Kulturverein Weserstr. 21-22 , 12045 Berlin-Neukölln Eröffnung am Fr. 13.8.2010 um 19:30 Uhr Laudator: Dr. Sami Al-Ansari, Musik: Saif Karoumi (Oud-Laute) Ausstellungdauer: 13.8. 2010 – 22.8.2010
2. Ausstellung im Rahmen der „6. Irakischen Kulturtage“ in der Werkstatt der Kulturen,
Wissmann Str. 32, 12049 Berlin-Neukölln Eröffnung am Mittwoch. 18.8.2010 um 13:00 Uhr Laudator: Mansour Ausstellungdauer: 18.8.2010 – 21.8.2010
3. Ausstellung in dem Künstler-Atelier von Mansour und Balay
Atelier Mansour und Atelier F. Balay In der Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain Eröffnung am Samstag 28.8.2010 um 19:00 Uhr Laudatoren: Dr. Kadhum Habeeb und Dr. Salah Al-Abbasi Bei der Eröffnung bleibt die Ausstellung bis 24:00 Uhr geöffnet Ausstellungdauer: 28.8.2010 – 28.9.2010 Musik: Gruppe Alandarab und Gruppe Mukhtar (Internationale Musik)
Geza Georg Adasz, geboren 1978 in Budapest, studierte Malerei bei Margarete Hahner und erlangte den Grad eines Magister Artium (M.A.) am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main. Adasz' Arbeiten zeichnen sich durch ein bewusstes Oszillieren zwischen den extremen künstlerischen Ansätzen narrativer Gegenständlichkeit und konzeptuellem Informell aus. Auf der einen Seite steht das Zitieren klassischer Kompositionen, die in traditioneller Maltechnik mit einer modernen Formensprache aus dem unmittelbaren Umfeld des Künstlers verschmolzen werden. Auf der anderen Seite stehen die Werkgruppen die sich einer schnellen Interpretation durch Verzicht auf einen konkreten Bildinhalt entziehen: Aufwendige "Materialcollagen" in denen die verwendeten Materialien - allem dekorativen Reiz zum trotz - bleiben was sie sind. Zucker, Braunkohle, Fett, rohe und destillierte Pflanzenöle, mineralische Rohstoffe und künstliche Lichtquellen bieten Anlass zu weiten Assoziationen und Diskussionen über Energie und Entropie, Ökonomie und Ökologie sowie menschliche Wertmaßstäbe. Neben seiner praktischen Arbeit setzt sich Geza Adasz für die Vermittlung zeitgenössischer Kunst und den Erhalt kultureller Freiräume ein und arbeitete in der Vergangenheit sowohl für international bedeutende Museen wie auch für junge Galerien. Gebäude: Verwaltungsgebäude Kontakt: www.adasz.net
Verein Freunde der Ratten e.v.
Das Theater Ratten 07 gründete sich im Anschluss an das Pest Projekt des Regisseurs Jeremy Weller an der berliner Volksbühne. Weller hatte Obdachlose aus der Stadt in die Inszenierung eingebunden. Nach Abschluss der Produktion schlossen sich die obdachlosen Schauspieler zum Theater Ratten 07 zusammen. Zur Unterstützung gründeten Schauspieler und Mitarbeiter der Volksbühne den Verein Freunde der Ratten e.v.. Der Verein Freunde der Ratten e.v. und das obdachlose Theater Ratten 07 können mitlerweile auf über 17 Jahre erfolgreiche Theaterarbeit zurückblicken. Das erste berliner Obdachlosen Theater arbeitete bis 2002 unter dem Dach der Volksbühne Berlin um danach als autonome Theatergruppe seine neue künstlerische Heimat im Raw Tempel e.v. zu finden.
"Der Tagesspiegel" zum 18. Geburtstag
Kontakt: Telefon 030 / 69 81 91 88 Fax 030 / 69 81 96 46 E-mail:
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www.ratten07.de Gebäude: Verwaltungsgebäude
Mobiles Kunst- und Kreativlabor/Zeichnung/Objektbau (Bernd Seufert, Dipl. Kunsttherapeut / Künstler - Projektraum Ex2Hoch2) Langjährige zeichnerisch-gestalterische Auseinandersetzung mit dem Thema „Figur“, darüber hinaus themengebundene, konzeptuelle Arbeiten und Objektbau.
In Planung ist das Mobile Kunst- und Kreativlabor. Es dient der ambulant aufsuchenden Arbeit z.B. in Kitas, Seniorenbegegnungsstätten und anderen sozialen Einrichtungen. Mit dem Kreativlabor lässt sich ein beliebiger Raum innerhalb kürzester Zeit in eine Werkstatt oder ein Atelier verwandeln. Der zeitliche Rahmen der Installation ist individuell zu vereinbaren.
Das Kreativlabor verführt zu einer gestalterischen Entdeckungsreise und eröffnet ein Experimentierfeld im Umgang mit Materialien und Werkzeugen. Auf diesem Wege können spielerisch Möglichkeiten erschlossen, Grenzen entdeckt, Neues erfahren oder Vergessenes wieder entdeckt werden. Im Mittelpunkt steht die Freude am schöpferischen Handeln, die Begegnung mit sich, dem Material und den Anderen in der Gruppe, im individuellen wie gemeinsamen Tun und Tätig-sein. Die Hörkunstwerke dienen dem Kreativlabor als Basis und Ausgangspunkt.
Gebäude: Beamtenwohnhaus
Das Projekt „kopfnuss“ im Keller des Beamtenwohnhauses ist eine Werkstatt in der in den letzten 8 Jahren Theater gedacht, gemacht und geatmet wurde. Im Ergebnis sind verschiedene Theaterprojekte vor allem in Zusammenarbeit mit den RATTEN07, die auch auf dem Gelände des RAW-tempel e.V. ansässig sind. Alle Stücke, die sie mit den RATTEN07 gemacht hat, wurden im Ambulatorium (Veranstaltungsort des RAW) und auf europaweiten Gastspielen erfolgreich aufgeführt. In Zukunft plant die Bühnen- und Kostümbildnerin sich verstärkt auf filmisches Arbeiten zu konzentrieren. Sie hat bereits 2 Kurzfilme und eine Mini Doku über die RATTEN07 produziert.
Gebäude: Beamtenwohnhaus
Die Schwerpunkte der Arbeit sind kulturpolitischer Natur. Das Kunstprojekt „nomen est omen“ befasst sich mit deutschen und ausländischen Namen (Vornamen). Sie sind auf Samentüten mit jeweils einer Blumenabbildung gedruckt und mit Übersetzungen in deutscher oder englischer Sprache versehen. Es wurden Namen aus 22 verschiedenen Kulturkreisen, darunter hebräische, arabische, türkische, kurdische und Namen von Roma, übersetzt. Insgesamt 200. Die Namen wurden in verschiedenen Staatsbibliotheken recherchiert. Die Zuordnung zwischen Namen und Pflanzen erfolgt nach einem freien assoziativen Prinzip. In Berlin wurde die Installation im Körnerpark gezeigt, gefördert vom Kulturamt Neukölln.
Gebäude: Beamtenwohnhaus
Fond of funds _ datenpatin, Anke Fischer (Projektraum Ex2Hoch2) Konzept und Realisation im Bereich der bildenden Kunst, Partizipation im Kunstraum sowie der Kunstvermittlung/museum – gallery education: Die Empirie von Kulturarbeiter_innen, aktuell und historisch recherchiert, ist ein zentrales Motiv diverser Video/Kunstprojekte und Veranstaltungen mit dem Focus auf die Positionierung bildender und angewandter Künstler_innen im Kontext von Creative Industries. Diverse Umsetzungen, Kooperationen mit Kollegen und Ausstellungskonzepte sind diesem Kontext zugeordnet: www.abendbrotclub.de: Tischgespräche, Videos, Interviews / www.internetpetzen.de, Ausstellungen, Plenen für angewandte und freie Arbeiten / www.erbinnen.net, Dokumentation und Videokompliation über experimentelle Filmarbeiten der weiblichen Absolventinnen der Braunschweiger Schule. 2007 wurde in Kooperation mit Isabella Gresser die Plattform //zeichnung die bleibt, www.zeichnungbleibt.de gegründet, die sich mit Phänomenen digitaler und analoger Zeichnung sowie mit der Fusion von angewandter und freier Zeichnung auseinandersetzt.
Kontakt: Anke Fischer,
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Gebäude: Beamtenwohnhaus
Die Hörkunstwerke sind ein offenes Netzwerk von KünstlerInnen, PädagogInnen, HandwerkerInnen und WissenschaftlerInnen, die gemeinsam Projekte aus den Bereichen Kunst, Kunstvermittlung und Neue Medien entwickeln und realisieren. Da der Projektraum im BWH zu klein wurde, setzte die Gruppe im Sommer 2008 ein 200 qm großes Gebäude auf dem brachliegenden RAW-Areal instand und bewahrt das Haus damit vor dem Verfall. Unter dem Namen EISDIELE entwickelte sich das Haus zu einem lebendigen Ort der Vernetzung und Erprobung kultureller Praxis. Viele Menschen aus der Nachbarschaft, die Freie und die Technische Universität sowie die Universität der Künste gehören seitdem zu ihren Kooperationspartner. Alle haben erkannt: Berlin fehlt ein experimenteller Veranstaltungsort an dem Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, beruflichen und institutionellen Zusammenhängen kulturelle Praxis erproben, wahrnehmen und genießen können. Das Projekt EISDIELE behebt diesen Missstand. Bitte verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen auf der Homepage. Auch die Schnittstelle zum sozialen Feld interessiert die Hörkunstwerke. Ein Teil der Hörkunstwerker, ausgebildet im künstlerischen wie auch pädagogischem und therapeutischem Feld, arbeitet mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Bezirkes und freien Trägern zusammen. Zum einen erhalten Menschen mit Behinderungen und seelischen Schwierigkeiten eine sorgfältige Betreuung und ihnen wird damit eine möglichst eigenständige Teilhabe am Lebens- und Arbeitsalltag eröffnet. Die Hörkunstwerke verfügen über ein mobiles Spiellabor (Mobile Kunsttherapie: www.BerndSeufert.de), ein Handlungs- und Fotoarchiv (Kunstvermittlung:www.kunstkoop.de) und stehen im regen Austausch mit Bildungsträgern und Archiven. Zum anderen realisieren sie seit 2003 die Installation HörLiegen, ein kooperatives Kunstprojekt. Hier werden Menschen, die bisher wenig Berührungspunkte zur Kunst haben, motiviert neue Kommunikationsmöglichkeiten zu entdecken, eigene Gestaltungs- und Lebenskonzepte zu befragen und ihren Alltag aktiv mit zu gestalten.
Homepage: www.hoerkunstwerke.de
Gebäude: Beamtenwohnhaus
Malerei, Installationen, Farbgestaltung drinnen und draußen. Joachim Kuschels Gesamtwerk bildet mit einem Konvolut von über 9000 Werken ein Zeugnis der zeitgenössischen Malerei in Deutschland 1959-2007. Er ist seit 1999 aktives Vereinsmitglied des RAW tempel. Im Atelier Kuschel werden unter Mitarbeit von Dietmar Winkler die künstlerischen Vorhaben im Innen- und Außenbereich des RAW-tempel geplant und umgesetzt sowie Ausstellungen für unterschiedliche Räume konzipiert. Wesentliche Gebäudeteile auf dem Gelände wurden unter seiner Federführung renoviert und instand gesetzt.
Gebäude: Beamtenwohnhaus
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